Seminarfahrt Aachen
Seminarwoche in Aachen und Umgebung
Für 6 Tage (inklusive An- und Abreise mit der DB) wird das MINT-Oberstufenprofil sein Seminar in Betrieben, an einem Forschungsinstitut bzw. an der RWTH Aachen abhalten.
1. Thementag: Braunkohle
2. Thementag: Forschungszentrum Jülich
Institut für Energieforschung
Das Forschungszentrum ist – wie das Forschungszentrum in Geesthacht - Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft.
Unser Themenschwerpunkt Energieforschung:
Kernfusion
Im Rahmen des "Trilateralen Euregio-Clusters" (TEC) - zusammen mit den EURATOM-Assoziationen ERM/KMS (Belgien) und FOM (Niederlande) - wird an der Beantwortung der vielseitigen physikalischen und technischen Fragestellungen einer Fusionsanlage gearbeitet. Diese erstrecken sich von der Wahl geeigneter Materialien über die Wechselwirkung des heißen Plasmas mit den Wandkomponenten bis hin zu Einschluss und Stabilität. Wesentliches Ziel der weltweit vernetzten Fusionsforschung ist die Verwirklichung eines Energie liefernden Fusionskraftwerks. Das Institut für Energieforschung - Plasmaphysik beteiligt sich dabei an internationalen Fusionsexperimenten - unter anderem an JET, Wendelstein 7-X und ITER.
entnommen: http://www.fz-juelich.de/ief/ief-4//
Auf dieser Seite können auch Videos und Flsh-Produktionen zum Thema angeklickt werden.
Infomaterial: http://www.fz-juelich.de/ief/ief-4//info-material/
Photovoltaik
Unser Forschungsteam im IEF-5 arbeitet an einer neuen Generation photovoltaischer Zellen – den Silizium-Dünnschichtsolarzellen.Diese haben großes Potenzial, in naher Zukunft kostengünstigen und umweltfreundlichen Solarstrom zu liefern. Unser Aufgabengebiet umfasst die intensive Materialforschung sowie die Prozesstechnologie und die Entwicklung innovativer Konzepte für Silizium-Dünnschichtsolarzellen. Farbsensoren auf der Basis von Dünnschicht-Silizium bilden einen weiteren Schwerpunkt unserer Forschungsaktivitäten. (entnommen: http://www.fz-juelich.de/ief/ief-5/)
3. Thementag Saint-Gobain Sekurit GmbH & Co. KG
Werksbesichtigung der Floatanlage und des Sekuritwerkes. Am Standort Herzogenrath wird kein Verbundglas hergestellt, sondern Einscheibensicherheitsglas in Form von Seitenscheiben und Rückwandscheiben.
4. Thementag: RWTH Aachen
Besuch dreier Institute der Fachgruppe Metallurgie und Werkstofftechnik
Institut für Eisenhüttenkunde - IEHK
Das Institut für Eisenhüttenkunde lehrt und forscht auf den Gebieten der Stahlherstellung und -verarbeitung sowie der Anwendung metallischer Werkstoffe. Die Forschungsprojekte sind sowohl grundlagenbasiert als auch anwendungsorientiert ausgerichtet; sie greifen aktuelle Themen auf und leisten einen wissenschaftlichen Beitrag zu industriellen Problemstellungen.
Institut für Metallurgische Prozesstechnik und Metallrecycling - IME
Das Institut für Metallurgische Prozesstechnik und Metallrecycling an der RWTH Aachen und ist Europas führendes Institut im Bereich der Nichteisenmetallurgie. Die bekanntesten Nichteisenmetalle sind Aluminium, Kupfer, Zink und in zunehmendem Maße auch Magnesium. Beispiele aus unserem Alltag: Aluminium schützt zum Beispiel Schokolade und andere Lebensmittel, Kupfer ist Stromleiter im Handy und Kühlschrank, Zink schützt vor Rost und Magnesium findet man in zunehmendem Maße im Fahrzeugbau wieder. Großes Thema am Institut ist die Entwicklung von Recyclingverfahren für all diese Nichteisenmetalle. Das Problem ist dabei, dass die Produkte aus Nichteisenmetallen nur sehr selten in reiner Form wieder in den Stoffkreislauf zurückkehren. Sie müssen also in unterschiedlichsten Verfahren getrennt oder so wieder neu gemischt werden, dass neue Produkte daraus hergestellt werden können. Ein Forschungsfeld am Institut für Metallurgische Prozesstechnik und Metallrecycling ist zum Beispiel das Recycling von alten Batterien.
Institut für Bildsame Formgebung – IBF
Wie formt man Karosseriebleche und Autoteile? Oder einen Flugzeugflügel oder einen Raketentank? Wie verformt man Metall am besten, warm, kalt, durch ziehen oder drücken? Wie muss man ein Autoblech pressen, damit es optimal schützt? Was für Fahrzeugkonzepte könnten helfen, Unfalltode zu verhindern? Welche Leichtbauweisen können den Energieverbrauch in der Verkehrstechnik senken? Das sind nur einige der Fragen, die im Institut für Bildsame Formgebung untersucht werden. Hier gibt es gut ausgerüstete Versuchshallen, in denen auch schon mal ein ganzes Flugzeugteil verschwindet, um von den Wissenschaftlern mit kleinen Kugeln beschossen und untersucht zu werden. Umformen ist eine echte Kunst, die bis heute immer wieder neue Herausforderungen für die Wissenschaft bietet. Es muss schnell gehen, darf nur wenig kosten und muss die Materialeigenschaften trotzdem optimal unterstützen.
(entnommen der Website der RWTH Aachen)
