Versuchsfläche und Lernort

Zwischen der Bille und der Bahnlinie am Ende der Chrysanderstraße hat der Schulverein des Hansa-Gymnasiums eine Wiese gepachtet, die von uns „Ökostation Billetal“ genannt wird und die von unserer Schule aus in fünf Minuten erreicht werden kann. Einen Teil davon mähen wir seit 15 Jahren jedes Jahr - mit Erfolg!
Schon nach zwei Jahren haben sich die früheren Wiesenpflanzen ganz von selbst wieder eingestellt. Die Blütenpracht, die man sonst am Billewanderweg nirgends mehr findet, überrascht nicht nur die Spaziergänger. Auch der Botanische Verein aus Hamburg veranstaltet hier jedes Jahr im Mai eine Führung, wenn unsere Wiese am schönsten ist.

Im Juni werden dann wieder die Sensen geschwungen, denn nur das Mähen erhält auf Dauer die Wiese. Und im Winter wird jedes Jahr einmal gesägt, was die Kette hält, denn eine Wiese ist kein Wald und soll auch keiner werden.
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Um einen Orchideenbestand wieder aufzubauen, der auf Dauer überlebensfähig ist, wird eine größere Wiese benötigt, als wir auf der Ökostation bearbeiten können. Wir freuen uns deshalb über die Zusammenarbeit des Hansa-Gymnasiums mit der Gartenbauabteilung im Bauamt des Bezirks Bergedorf. Der Grünausschuss der Bezirksversammlung hat im Herbst 2007 auf unsere Anregung und aufgrund unserer Erfahrungen auf der Ökostation beschlossen, ab 2008 eine größere Fläche am Billewanderweg mähen zu lassen. Das Knabenkraut und all die anderen farbenprächtigen Wiesenblumen können wieder kommen!
